In zwei Sportplatz-Projekten in Norddeutschland legten wir gemeinsam mit den Bauherren besonderes Augenmerk auf langlebige Sportplatzlösungen und den Einsatz recyclingfähiger bzw. recycelter Materialbestandteile.
Uwe-Seeler-Park in Malente
Für den Schleswig-Holsteinischen Fußballverband wurde der Uwe-Seeler-Fußballpark in Malente rundum erneuert. Die Sanierung erfolgte seit 2020 für ein Fußballgroßspielfeld sowie für ein DFB-Mini-Spielfeld und weitere Trainingsflächen.
Der seit 2010 verbaute Belag war hinsichtlich seiner sportfunktionalen Eigenschaften und technischen Anforderungen in die Jahre gekommen. Der Betreiber wünschte sich eine zeitgemäße Lösung mit Blick auf Nutzung, Pflege und Materialverwertung. Der alte Kunstrasen musste vollständig aufgenommen und recycelt werden. Für die neuen Trainingsflächen wurde Ecocept® als elastische Tragschicht verbaut. Die Ecocept® Basisschicht ist eine multifunktionale Bauweise mit Recyclingmaterialanteilen. Sie ist auf dauerhafte Ebenflächigkeit und definierte sportfunktionale Eigenschaften wie Kraftabbau ausgelegt. Kunstrasensysteme in Kombination mit Ecocept weisen verbesserte und beständigere Leistungswerte auf. Grund hierfür ist das technisch hochwertigere und hauptsächlich auf PE-Basis hergestellte RTA-Granulat. Die Technologie nutzt Bestandteile aus recyceltem, ausrangiertem Kunstrasen. Dadurch können bestimmte Materialfraktionen erneut im Aufbau einer Sportplatzschicht eingesetzt werden. Das eingesetzte Granulatgemisch enthält nach Herstellerangaben einen hohen Anteil wiederverwertbarer Materialien und wurde auf einer ungebundenen Tragschicht aufgebracht. Der Einsatz recycelter Materialbestandteile kann Primärmaterial ersetzen. Aussagen zur CO₂-Bilanz des Kunstrasenspielfeldes sollten nur verwendet werden, wenn sie für das konkrete System anhand einer nachvollziehbaren Bilanzierung belegt sind.

Hamburger Sportverein in Norderstedt
Die Zusammenarbeit mit dem Hamburger Sportverein bestand darin, eine neue Trainingsfläche herzustellen. Hierzu wurde der Unterbau der ungenutzten Rasenfläche DIN-gerecht hergestellt. In diesem Projekt wurde ein unverfüllter, gewebter Kunstrasen gewählt, bei dem kein Sand- oder Gummiinfill eingebracht wird. Auch hier wurde Ecocept® als elastische Tragschicht verbaut.
Beide Projekte hatten aufgrund der engen und vertrauensvollen Zusammenarbeit zwischen Bauherrn und Bauunternehmen eine vergleichsweise kurze Bauzeit. „Wir stehen für Sportplatzbau, bei dem Funktion, Nutzungsdauer, Pflegeaufwand und Materialwahl frühzeitig berücksichtigt werden. Daher sind wir stolz, Projekte dieser Art mit unseren technischen Lösungen begleiten zu dürfen“, so Joachim Weitzel.
Wesentlich zum Erfolg der Projekte trägt die individuelle und auf die Kundenbedürfnisse zugeschnittene Analyse und Herangehensweise bei: „Wir verkaufen keine Produkte von der Stange, sondern entwickeln die Sportplatzlösungen individuell auf die Wünsche und Bedürfnisse der Kunden.“ Dafür pflegt unser Team ein enges Kundenverhältnis mit offener und vertrauensvoller Kommunikation. Im Fokus steht die individuelle Beratung, um wartungsfreundliche Lösungen mit langer Nutzungsdauer zu entwickeln.
Auf beiden Sportflächen wird bereits seit einigen Wochen gespielt. Interessierte sind herzlich eingeladen, den Kunstrasen vor Ort gemeinsam mit uns zu testen. Gerne beraten unsere Experten Interessenten direkt vor Ort zu den eingesetzten Lösungen und Möglichkeiten. (Sportplatzwelt, 12.11.2021)
Senden Sie Ihre Anfrage gern an service@hjweitzel.de.
